Schulsanierung geht vor Kombistandort

Eine Begehung des Julius-Stursberg-Gymnasiums brachte erschreckende Zustände ans Licht. Bereits im Kommunalwahlkampf berichteten uns Schüler über Mißstände, um die sich keiner kümmert. Auf Nachfragen erklärte Direktor Reimers, dass er der zuständigen Schulverwaltung mitsamt Bauamt darüber ständig Meldung mache. Doch im Schul-, Kultur- und Sportausschuss war darüber nie etwas zu erfahren. Die Dinge wurden schlichtweg unter dem Teppich gehalten.
Umso mehr begrüßten wir als Ratsfraktion die Einladung von Direktor Reimers zu einer Schulbegehung. Was dort ans Tageslicht kam, war erschreckend: kaputte Decken (siehe Bild oben), durchnässte Sockelbereiche (siehe unten Bild A), defekte Gasversorgung, so dass Gasversuche nicht mehr durchgeführt werden können (siehe unten Bild B) und ungefähr 30 Jahre alte Tische und Stühle (siehe unten Bild C).
Angesichts der Versuche, die kommunale Finanzmisere auf die Schulen, Kindergärten und kulturellen Einrichtungen abzuwälzen, werden wir den Spieß umdrehen. Kindergärten und Schulen haben absolute Priorität! Wir werden uns auch die übrigen Einrichtungen genau ansehen und zusammen mit den Schülern und Schulleitungen unsere Rechnung gegenüber der Stadt aufmachen.