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Stellungnahme zum Giftberg "Eyller Berg"Wie aus der Presse zu entnehmen war, beantragte die Firma Ossendot, Betreiber der Abfallgesellschaft Eyller Berg, die Errichtung einer chemischen Abfallbehandlungsanlage. Die Stadtverwaltung Neukirchen-Vluyn lehnte die Errichtung einer solchen neuen Anlage ab, während der Rat von Kamp-Lintfort bereits im Jahr 2002 bis heute den Antrag von Ossendot befürwortete. Es ist Lug und Betrug, wenn die Herren Ossendot bei der Begehung Anfang September und im Umweltausschuss/Kamp-Lintfort den kritischen Fragen vieler Bürger mit Argumenten wie „es würden keine giftigen Stoffe abgekippt“, „ohne Behandlungsanlage würde die Betriebsdauer der Sondermülldeponie sich verlängern“ versuchten die Umweltgefährdung zu verharmlosen. Wenn alles so harmlos ist, dann bleibt die Frage, warum Herr Ossendot bei der Begehung Anfang September die Bürger nicht auf die Spitze der Sondermülldeponie liessen? Von den 360 zugelassenen Abfallarten sind 157 hochgefährliche Stoffe, wie z.B. Schlämme und Filterstäube. Die Sondermülldeponie wie die geplante Abfallbehandlungsanlage sind ein Riesen-Profitgeschäft für die Firma Ossendot. Umweltschutz kann nur auf Kosten der Profitgier solcher Herren durchgesetzt werden. Die Bürgerinitiative Giftberg Eyller Berg hat sich zum Ziel gesetzt, solange Druck zu machen, bis der Eyller Berg wieder rekultiviert ist. Infos sind erhältlich über www.giftberg.de. |
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