(Februar 2010) Aktuell finden in allen Kommunen in NRW die Haushaltsberatungen statt, und alle Kommunen sprechen angesichts der Finanzmisere in den Städten von massiven Einschnitten. Auch der Haushalt in Neukirchen-Vluyn weist ein Defizit von über 7,5 Millionen Euro auf. Vor diesem Hintergrund legte die Verwaltung eine so genannte "Konsolidierungsliste" vor, die nichts anderes will als eine weitere Umverteilung von unten nach oben. "Kein Weg führt daran vorbei" - so Bürgermeister Lenßen und Kämmerer Fritz bei den vier Bürgerversammlungen, und Vereine, soziale Träger, Abteilungen im Rathaus wurden zu Sparvorschlägen oder ihrem Einverständnis zu Kürzungen aufgefordert. NV AUF geht's hat auf einer Pressekonferenz diese "Rasenmähermethode" abgelehnt.
Die Bürger sollen die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise bezahlen, während die Banken verschont bleiben. Haben die Kommunen angesichts der Finanzmisere wirklich keine andere Wahl? Sind Kürzungen unvermeidlich? Wie muss eine alternative Kommunalpolitik aussehen?
Antworten finden auf die vielen Fragen, Erfahrungen mit anderen Wahlbündnissen austauschen, sich zusammentun - eine gute Gelegenheit dazu gab es bei der unten näher beschriebenen Veranstaltung, zu der auch NV AUF geht's einlud. Mehr Informationen zu zukünftigen Veranstaltungen können Sie bei der Kontaktadresse von NV AUF geht's erhalten.